Die Historie, Essenz und Philosophie des Neujahrfests Nouruz

Die Historie, Essenz und Philosophie des Neujahrfests Nouruz

Schon in alten Zeiten haben die Menschen das Ende des frostigen Winters, der der Natur große Schwierigkeiten bereitet, sowie den Eintritt des Frühlings mit verschiedenen Namen, Zeremonien und Ritualen begrüßt.

Die Geschichte des Festes Nouruz (Neuer Tag), der von türkischsprachigen Völkern – einigen der ersten Nationen der Zivilisation – einschließlich Aserbaidschanern, gefeiert wurde, reicht bis in die Antike zurück - lange vor dem Aufkommen des Islam in Aserbaidschan.  

Aserbaidschaner feiern auch vier Dienstage vor Nouruz – Wasser-, Feuer-, Luft- und Erde-Dienstag – als ein Fest.  Der Grund dafür ist, dass das Universum einigen alten Überzeugungen nach aus vier Elementen – Wasser, Feuer, Erde und Luft – besteht und das Erwachen der Natur auf diesen Elementen basiert.   

Wasser-Dienstag ist ein Zeichen für das Schmelzen der vom Winterfrost gefrorenen Flüsse mit dem Eintritt des Frühlings und das Befeuchten der Erde, Feuer-Dienstag für das Erwärmung der Erde durch die Sonne, Luft-Dienstag für das Bewegen der schon erwachten Erde, der knospenden Blumen und Bäume mit Frühlingsluft, Erde-Dienstag für die Vorbereitung des mit Wasser angefeuchteten und durch die Sonne erwärmten Bodens für die Bepflanzung.

Das Neujahrfest Nouruz ist von vielen Autoren in lyrischer Gedichtform "Bahariyye", die für klassische orientalische und aserbaidschanische Poesie typisch war, meisterhaft beschrieben und verherrlicht.

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