Wie Chankendi zu Stepanakert umgewandelt worden ist?

Wie Chankendi zu Stepanakert umgewandelt worden ist?

 

Das Staatliche Übersetzungszentrum erstellte ein Video mit dem Titel „Wie Chankendi zu Stepanakert umgewandelt worden ist? über die Geschichte von Chankendi sowie heimtückische Armenisierungspolitik von Armeniern, die gemäß den Vorschriften des 1828 zwischen Russland und dem Iran unterzeichneten Vertrags von Turkmantschai in Berg-Karabach angesiedelt wurden. Das Video wurde in englisch-, russisch-, türkisch-, persisch-, arabisch-, georgisch-, französisch-, ukrainisch-, spanisch- und deutschsprachigen Versionen an die ausländischen Medien und sowie an die in Aserbaidschan akkreditierten Botschaften und Vertretungen von verschiedenen Ländern gesendet.    


Karabach ist Aserbaidschan!

Wie Chankendi zu Stepanakert umgewandelt worden ist?

Während des Baues der Sommerresidenz befahl Khan Ibrahimchalil, der Sohn des Khans von Karabach Panahali, der 1752 die Stadt Schuscha gegründet hatte, mit dem Bau einer neuen Siedlung in wunderschöner Lage am Fuße der Schuscha-Bergen zu beginnen, um die Winter- und Herbstmonate zu verbringen. Dieses Gebiet wurde nach dem Khan Ibrahimchalil Chankendi benannt.

Später übergab Khan Mehdigulu, Sohn des Khans Ibrahimchalil, seiner geliebten Ehefrau Pericahan Beyim Chankendi, wo seine Familie und Verwandten die Wintermonate verbrachten.

Nach der Unterzeichnung des Vertrags von Kürektschay vom 14. Mai 1805 über die Übergabe vom Khanat Karabach an Russland und des Vertrags Gulistan vom 12. Oktober 1813 wurde in Chankendi ein russisches Kavalleriekorps stationiert. So wurde das ruhige und friedliche Leben im Dorf verändert. Gemäß den Vorschriften des am 10. Februar 1828 zwischen Russland und dem Iran unterzeichneten Vertrags von Turkmantschai wurden viele armenische Familien aus der Kadscharen-Dynastie und dem Osmanischen Reich in dieses Gebiet umgesiedelt. Bewaffnet und eingesetzt wurden sie in Militäreinheiten und Behörden des Zarismus. In allen militärischen und zivilen Karten des zaristischen Russlands aus dem 19. Jahrhundert wird aber dieses Gebiet als Chankendi bezeichnet.

Die Armenier nutzten die nach dem Ersten Weltkrieg entstandene Situation aus und wurden mit der Machtübernahme der Bolschewiki in Russland aktiver. So begannen Armenier ihre Okkupations- und Armenisierungspolitik, die sie im Osmanischen Reich nicht verwirklichen konnten, im Kaukasus zu realisieren. Das erste Ergebnis dieses Prozesses war die Gründung der „Armenischen Sozialistischen Sowjetrepublik“ zum ersten Mal in der Geschichte im Territorium von aserbaidschanischen Städten Irewan, Nachitschewan und Zangazur, die durch bolschewistische Politik verwirklicht wurde. Die Armenier waren mit diesem Territorium nicht zufrieden und hatten unersättliche Gier nach neuen Gebieten. In den 1920er Jahren begannen die Armenier territoriale Ansprüche auf Karabach zu erhoben und mit Hilfe der russischen Streitkräfte die friedlichen Aserbaidschaner, die ihnen den Wohnort gegeben haben, aus ihrer Heimat zu vertreiben. Kriminelle Provokationen sowie die Massaker an Aserbaidschanern führten im Jahr 1923 zur Gründung der Autonomen Oblast Bergkarabach in Aserbaidschan.

1923 wurde der Name der Stadt von Chankendi vom Ersten Sekretär der Kommunistischen Partei Aserbaidschans russischer Abstammung Sergei Mironowitsch Kirow zu Ehren von Stepan Schahumjan, dem Führer der armenischen Bolschewiki, der die sowjetisch-kommunistischen Diktatur in Baku gegründet und die Ermordung von mehr als 20.000 Aserbaidschanern persönlich angeführt hatte, in Stepanakert umbenannt.  

Ab 1988 begannen die unerlaubten Demonstrationen um die Übergabe der Autonomen Oblast Bergkarabach von Aserbaidschan an Armenien, die von armenischer Diaspora finanziert und organisiert wurden. Die ersten Ziele dieser Bewegung, deren Name Miatsum war, waren die Vertreibung von Aserbaidschanern aus der zentralen Stadt der Oblast, das Verwischen aserbaidschanischer Spuren in Chankendi, die Armenisierung der Namen der Parks, Straßen, Schulen, Kultur- und Bildungseinrichtungen und Zerstörung von Moscheen und historischen Denkmälern. 

In diesen Jahren begannen die armenischen Organisatoren, die eine geheime Vereinbarung mit offiziellem Moskau – dem Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion Michail Gorbatschow, und seiner Frau Raissa Gorbatschowa – getroffen hatten, eine Reihe von Terroranschlägen durchzuführen. Die ersten Opfer des langjährigen Karabach-Konflikts waren die aserbaidschanischen Studenten der Universität in Chankendi. In diesen Jahren wurden die Häuser der Aserbaidschaner, die ihre Heimat nicht verlassen wollten, niedergebrannt und die Menschen geistig und körperlich gefoltert. Im September 1988 begannen die Armenier alle in Chankendi lebenden ethnischen Aserbaidschaner mit Waffengewalt aus der Stadt zu vertreiben und eine große Anzahl von Anlagen der Werke und Fabriken nach Armenien zu transportieren, die auf Kosten des aserbaidschanischen Staates errichtet wurden... Die Waffen und Kampfausrüstungen russischer Militäreinheiten in Berg-Karabach wurden von illegalen armenischen Militäreinheiten und terroristischen Gruppen unter Kontrolle genommen. Die Ereignisse in Chankendi wurden mit der Kettenreaktion im ganzen Karabach verbreitet... Die autonome Oblast, in der die Mehrheit der Bevölkerung Aserbaidschaner waren, wurde in einigen Monaten vollständig armenisiert. Die Armenier nutzten die instabile gesellschaftspolitische Situation in Aserbaidschan aus, das nach dem Zerfall der Sowjetunion seine ersten Schritte als unabhängiger Staat unternahm, und besetzten 7 weitere Provinzen von Aserbaidschan, Latschin, Kalbadschar, Agdam, Füzuli, Dschabrajil, Gubadli, Zengilan, in denen kein einziger Armenier wohnte.  

Diplomatische Verhandlungen über die Rückgabe des besetzten Gebiets Aserbaidschans und die Befreiung des aserbaidschanischen Territoriums von den Invasoren sowie vier Resolutionen vom UN-Sicherheitsrat blieben ohne Ergebnis. Diese historische Ungerechtigkeit wurde von der internationalen Gemeinschaft längere Zeit ignoriert und es führte dazu, dass die schamlosen Armenier mit weiteren territorialen Ansprüchen den Provinz Tovuz, der weit entfernt von der Region Karabach liegt, angriff (12. Juli 2020).

Die Waffenruhe, die von Armeniern am 27. September 2020 gebrochen worden war, wurde später zu einem 44-tägigen Krieg umgewandelt, der eine ewige Ehre und einen Stolz für unser Volk darstellt. Die siegreiche aserbaidschanische Armee begann unter der Leitung des Oberbefehlshabers des Landes Ilham Aliyev unser von Armeniern besetzten Gebiet Dorf für Dorf, Stadt für Stadt zu befreien... Und der 10. November ging als Siegestag in die Geschichte ein, an dem die territoriale Integrität Aserbaidschans wiederhergestellt wurde.

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