Das Massaker von Chodschali – Tragödie des 20.Jahrhunderts

„Das Chodschali-Massaker, das im Allgemeinen an dem aserbaidschanischen Volk verübt wurde, gilt als eine der schlimmsten Gewalttaten für seine unmenschliche Brutalität und Foltermethoden. Dieser Völkermord ist zum einen ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.  

                                                                                                            Haydar Aliyev

 

Das Chodschali-Massaker ist zudem als eines der grausamsten Verbrechen in die Geschichte von Aserbaidschan eingeschrieben.

Die Rede des nationalen Präsidenten Haydar Aliyev vor dem aserbaidschanischen Volk am zehnten Gedenkjahr von Chodschali-Massakers: „Dieser bestialisch verübte Holocaust gilt als einer der schlimmsten Völkermorde in der Weltgeschichte“.

Er erinnerte auch daran, wie das aserbaidschanische Volk in 200 Jahren der stetigen ethnischen Säuberung und Massenmord von armenischen Nationalisten ausgesetzt wurde.

Aserbaidschaner wurden aus ihren Häusern und ihrer historischen Heimat vertrieben und verfolgt. All diese Massenmorde waren direkt in der Begleitung der Armenier verübt worden. Vertreibung der Aserbaidschaner aus ihrer eigenen Heimat wurde noch während der Sowjetzeit fortgesetzt. In Jahren 1948-1953 wurden nur über 150 000 Aserbaidschaner aus Armenien deportiert und niederließen sich in der Kur-Araz-Niederung. Armenien wurde nach der Vertreibung der 250 000 Aserbaidschaner im Jahr 1938 zum ethnisch reinen Land. Infolge der Versuche der armenischen Ideologen zur Realisierung einer verrückten Ideologie „Armenien von Meer zu Meer“ und sowie des Ausbruchs des Konflikts um Bergkarabach wurden hunderte von aserbaidschanischen Städten und Dörfern in Asche und Schutt gelegt.

Zehntausende Zivilisten kamen ums Leben und hunderttausende Menschen wurden aus der Heimat vertrieben. Internationale Rechtsnormen missachtend, will armenische Regierung das Bergkarabach an sich anschließen, und erklärt sich zu diesem Ziel zu allen Verbrechen und Bestialität bereit zu sein. Als die Tragödie des 20.Jahrhunderts ist das Massaker in Chodschali das Ergebnis der aggressiven verbrecherischen Politik Armeniens. Dieses Ende des 20.Jahrhunders verübte Massaker gilt nicht nur als das Verbrechen gegen das aserbaidschanische Volk, sondern auch gegen die Menschheit. Chodschali-Massaker ist mit den Massakern von Katyn, Hiroshima, Nagasaki, My Lai zu vergleichen. Warum hatten Armenier die Stadt Chodschali ins Visier genommen? Einerseits wollten sie damit ein strategisch wichtiges Hindernis im bergigen Teil des Karabach beseitigen, andererseits planten sie damit die Stadt Chodschali dem Erdboden gleich zu machen, weil Chodschali ein Ort war, der  von der Geschichte und Kultur Aserbaidschans von der Antike bis zur Gegenwart zeugte. Diese besondere Kultur ging in die Geschichte als „Chodschali-Gedebey-Kultur“ ein. Die Kromlechs, Dolmen, Grabhügel und auch andere Haushaltsgeräte, die in Chodschali gefunden waren, sind die materiellen Kulturgüter, die das Entwicklungstempo der menschlichen Gesellschaft charakterisieren. Vernichtung all dieser materiellen Kulturdenkmäler nach der armenischen Besetzung und sowie die Zerstörung des Chodschali-Friedhofs mit technischen Mitteln, der als einer der ältesten Friedhöfe der Welt galt, sind nicht nur ein Zeichen vom armenischen Kulturvandalismus, sondern auch ein Verbrechen gegen die Weltkultur.

Armenische Einheiten verübten das Massaker am 26.Februar 1992 in der Stadt mit 7 000 Einwohnern Chodschali. Beim Angriff armenischer Einheiten auf die Stadt waren lediglich 3 000 Menschen in der Stadt, weil die Mehrheit der Einwohner wegen der über 4 Monate andauernden Belagerung die Stadt hatte verlassen müssen. Bei diesem Angriff wurden im Allgemeinen 613 Menschen getötet, und weitere 1000 Zivilisten in verschiedenen Altersgruppen verletzt. Unter den Gefallenen waren 106 Frauen, 63 Kinder, und 70 Greise. Über 8 Familien wurden völlig zerstört. 25 Kinder verloren beide Elternteile. 130 Menschen verloren nur einen Elternteil. 1275 Zivilisten wurden gefangen genommen. 150 von Gefangenen sind bis heute vermisst. Das alles wurde von armenischen Soldaten mit besonderer Grausamkeit begangen. An dem Angriff nahmen auch das zweite Bataillon der 366. Brigade unter dem Major Ohanjan Sejran Mutschegovic (er ist zurzeit Verteidigungsminister des unrechten Regimes in Karabach) und der Leiter und andere hochrangige Offiziere des dritten Bataillons teil. (aus den Ermittlungsmaterialien zur Eroberung von Chodschali)

Bei Fluchtversuchen vor Bestialität der armenischen Einheiten kamen viele Stadtbürger in den tödlichen Hinterhalt. Nach den Berichten des russischen Menschenrechtszentrums Memorial wurden in vier Tagen 200 Leichen aus Chodschali in Agdam unterbracht. Nach Untersuchungen stand es fest, dass die meisten Leichen misshandelt wurden. Gerichtsmedizinische Untersuchung der 194 Leichen (130 Männer, 51 Frauen, 13 Kinder) wurden in Chodschali durchgeführt. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass 151 Menschen an Schusswunden, 20 an Splitterverletzungen und 20 an den Schlägen mit stumpfen Gegenständen ums Leben kamen. Menschenrechtszentrum Memorial bestätigte auch den Abriss der Kopfhaut eines lebendigen Menschen. Man kommt außer Fassung, indem er diese erschrecklichen Bilder ansieht. Eine Einwohnerin von Chodschali namens Entiqe wurde beim lebendigen Leib verbrannt, weil sie den armenischen Soldaten den Spruch „Dieses Land ist ein Teil von großem Armenien“ nachzusprechen, verweigerte. Nach den Aussagen einer anderen Chodschali-Einwohnerin Seriyye Talibova wurden 4 Mescheti-Türken und 3 Aserbaidschaner auf einem armenischen Grab enthauptet. Den weiteren 2 Aserbaidschanern wurden die Augen ausgestochen.

Sie begingen mit lebenden Menschen Untaten. Sie ritzten den Schwangeren den Bauch auf, stachen den Kindern die Augen aus. Beim Angriff setzten armenische Soldaten verbotene Patronen und chemische Waffen ein. Diese Gräueltaten beweisen das armenische Genozid an den aserbaidschanischen Zivilisten, bei denen gegen die Regeln des Genfer Abkommens und des Krieges durch Armenier überaus verstoßen wurde. Das Massaker von Chodschali erschütterte auch Journalisten und Publizisten aus Russland, Georgien, England, Frankreich, Deutschland, USA und anderen Ländern tief.

Botschaft von Chodschali-Bürgern an Vereinte Nationen, Europäische Union und OSZE: Wir, Chodschali-Bürger leben seit vielen Jahren als Flüchtlinge, und wenden uns in großer Hoffnung und Herzeleid an alle friedlichen Nationen und Organisationen der Welt. Wir bitten euch gegenüber der militärischen Aggression Armeniens nicht gleichgültig zu bleiben. Wir hoffen, dass die internationalen maßgeblichen Organisationen wie VN, EU und OSZE und die friedlichen Länder der Welt gegen die Aggression, Willkür und Bestialität Armeniens eintreten würden.

Die weltweit anerkannten Konventionen und internationalen Regeln werfen Armenien das Massaker in Chodschali vor. Das aserbaidschanische Volk beruht auf dem am 9.Dezember 1948 beschlossenen Übereinkommen über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes und hat alle Rechte, gegen Armenien wegen Verbrechen in Chodschali beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag Strafanzeige einzureichen. Damit wollen wir, dass die ganze Welt davon weiß, dass dieses Verbrechen nicht nur gegen das aserbaidschanische Volk, sondern auch gegen die Menschlichkeit verübt worden ist. Sejran Ohanjan, Serj Sargsjan, Robert Kotscharjan und die anderen, die zurzeit in Armenien hohe Posten einnehmen, müssen als direkte Teilnehmer an diesen Verbrechen vor Internationales Gericht gebracht werden.

Das militärische Verbrechen der armenischen Republik gegen Aserbaidschaner muss von den Internationalen Organisationen richtig beurteilt werden.

 

                                                        

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